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© 2026 Hellion Online Media – Florian Wathling

Kleinunternehmer gemäß § 19 UStG – keine Ausweisung der Umsatzsteuer.

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Hellion Online Media – Florian Wathling

Ilsenburger Straße 97, 38667 Bad Harzburg · Stand: März 2026

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge, Leistungen und Angebote von Hellion Online Media – Florian Wathling (nachfolgend „Anbieter“) gegenüber seinen Kunden (nachfolgend „Auftraggeber“).

(2) Der Anbieter ist ein Einzelunternehmen mit Sitz in Bad Harzburg und erbringt Internet-Dienstleistungen, insbesondere in den Bereichen Webentwicklung, Webhosting, Domain-Verwaltung, Gameserver-Hosting, Voice-Server-Hosting, IT-Support, Suchmaschinenoptimierung, Social-Media-Einrichtung sowie E-Mail- und Netzwerk-Einrichtung.

(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende AGB des Auftraggebers werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.

(4) Diese AGB gelten sowohl gegenüber Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB als auch gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB, sofern nicht ausdrücklich eine Unterscheidung vorgenommen wird.

§ 2 Vertragsschluss

(1) Angebote des Anbieters sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet sind.

(2) Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Auftraggeber ein Angebot des Anbieters annimmt oder der Anbieter einen Auftrag des Auftraggebers schriftlich oder per E-Mail bestätigt.

(3) Mündliche Nebenabreden bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der schriftlichen Bestätigung durch den Anbieter.

§ 3 Leistungsumfang

(1) Art und Umfang der zu erbringenden Leistungen ergeben sich aus der jeweiligen Auftrags- oder Leistungsbeschreibung, dem Angebot oder der Rechnung.

(2) Der Anbieter ist berechtigt, zur Erfüllung seiner vertraglichen Pflichten Dritte (Subunternehmer) einzusetzen.

(3) Der Anbieter erbringt seine Leistungen nach dem aktuellen Stand der Technik. Er schuldet bei laufenden Diensten (z. B. Hosting, Gameserver) eine Verfügbarkeit von 95 % im Jahresmittel. Hiervon ausgenommen sind geplante Wartungsarbeiten, die dem Auftraggeber nach Möglichkeit rechtzeitig angekündigt werden, sowie Störungen, die außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters liegen (z. B. Ausfälle beim Rechenzentrumsbetreiber, höhere Gewalt).

(4) Bei einmaligen Leistungen (z. B. Website-Erstellung, Einrichtungsarbeiten) gelten die im Angebot vereinbarten Fristen. Sind keine Fristen vereinbart, erbringt der Anbieter die Leistung innerhalb eines angemessenen Zeitraums.

§ 4 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

(1) Der Auftraggeber stellt dem Anbieter alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Daten und Materialien (z. B. Texte, Bilder, Zugangsdaten) rechtzeitig und unentgeltlich zur Verfügung.

(2) Der Auftraggeber benennt einen Ansprechpartner, der berechtigt ist, im Rahmen des Auftrags Entscheidungen zu treffen.

(3) Kommt der Auftraggeber seinen Mitwirkungspflichten nicht oder nicht rechtzeitig nach, verschieben sich vereinbarte Termine und Fristen entsprechend. Hierdurch entstehende Mehrkosten trägt der Auftraggeber.

§ 5 Preise und Zahlungsbedingungen

(1) Es gelten die im jeweiligen Angebot oder in der Rechnung ausgewiesenen Preise. Alle Preise verstehen sich als Endpreise. Eine Ausweisung der Umsatzsteuer entfällt gemäß § 19 Abs. 1 UStG (Kleinunternehmerregelung), solange der Anbieter von dieser Regelung Gebrauch macht.

(2) Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig, sofern nichts anderes vereinbart ist.

(3) Die Zahlung erfolgt per Überweisung auf das in der Rechnung angegebene Geschäftskonto.

(4) Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe (§ 288 BGB) zu berechnen. Die Geltendmachung eines weitergehenden Verzugsschadens bleibt vorbehalten.

(5) Gegen Forderungen des Anbieters kann der Auftraggeber nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Gegenforderungen aufrechnen.

§ 6 Vertragslaufzeit und Kündigung

(1) Laufende Dienste (z. B. Hosting, Gameserver, Voice-Server, Website-Wartung) werden auf unbestimmte Zeit geschlossen und können von beiden Seiten mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende gekündigt werden, sofern nichts anderes vereinbart ist.

(2) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn der Auftraggeber trotz Mahnung mit mindestens zwei Monatsbeiträgen in Verzug ist.

(3) Einmalige Leistungen (z. B. Website-Erstellung, Einrichtungsarbeiten) enden mit der vollständigen Erbringung und Abnahme der vereinbarten Leistung.

(4) Kündigungen bedürfen der Schriftform oder der Textform (E-Mail genügt).

§ 7 Abnahme bei Werkleistungen

(1) Bei Werkleistungen (z. B. Website-Erstellung) ist der Auftraggeber verpflichtet, die erbrachte Leistung innerhalb von 14 Tagen nach Fertigstellungsmitteilung abzunehmen.

(2) Nimmt der Auftraggeber die Leistung nicht innerhalb dieser Frist ab und teilt er auch keine Mängel mit, gilt die Leistung als abgenommen.

(3) Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme.

§ 8 Gewährleistung und Mängelanspruch

(1) Für Werkleistungen gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte. Die Gewährleistungsfrist beträgt ein Jahr ab Abnahme, sofern der Auftraggeber Unternehmer ist. Für Verbraucher gilt die gesetzliche Frist von zwei Jahren.

(2) Mängel sind dem Anbieter unverzüglich nach Entdeckung schriftlich oder per E-Mail mitzuteilen, unter möglichst genauer Beschreibung des Mangels.

(3) Der Anbieter hat zunächst das Recht zur Nacherfüllung (Nachbesserung oder Neuerbringung der Leistung). Scheitert die Nacherfüllung zweimal, stehen dem Auftraggeber die weiteren gesetzlichen Rechte zu.

§ 9 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). In diesen Fällen ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(3) Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit bei der Verletzung nicht wesentlicher Vertragspflichten ist ausgeschlossen.

(4) Der Anbieter haftet nicht für den Verlust von Daten des Auftraggebers, soweit der Schaden dadurch entstanden ist, dass der Auftraggeber es unterlassen hat, regelmäßige Datensicherungen durchzuführen. Der Auftraggeber ist für die Sicherung seiner Daten selbst verantwortlich.

(5) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

§ 10 Datenschutz und Vertraulichkeit

(1) Der Anbieter erhebt, verarbeitet und nutzt personenbezogene Daten des Auftraggebers nur im Rahmen der geltenden Datenschutzgesetze, insbesondere der DSGVO und des BDSG.

(2) Soweit der Anbieter im Rahmen der Leistungserbringung Zugang zu personenbezogenen Daten des Auftraggebers oder dessen Kunden erhält, wird bei Bedarf eine gesonderte Auftragsverarbeitungsvereinbarung (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO geschlossen.

(3) Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei geheim zu halten und nicht an Dritte weiterzugeben. Diese Pflicht besteht auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort.

§ 11 Nutzungsrechte und Urheberrecht

(1) Der Anbieter räumt dem Auftraggeber mit vollständiger Bezahlung der vereinbarten Vergütung ein einfaches, zeitlich unbeschränktes Nutzungsrecht an den im Rahmen des Auftrags erstellten Werken (z. B. Websites, Grafiken, Texte) ein, sofern nichts anderes vereinbart ist.

(2) Das Nutzungsrecht ist beschränkt auf den vertraglich vereinbarten Zweck. Eine Weitergabe an Dritte oder eine über den Vertragszweck hinausgehende Nutzung bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Anbieters.

(3) Der Anbieter ist berechtigt, die erbrachten Leistungen zu Referenzzwecken (z. B. auf der eigenen Website) zu präsentieren, sofern der Auftraggeber dem nicht ausdrücklich widerspricht.

(4) Quellcode wird nur herausgegeben, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde. Andernfalls verbleibt der Quellcode beim Anbieter.

§ 12 Besondere Bestimmungen: Domain-Registrierung

(1) Bei der Registrierung von Domains handelt der Anbieter im Auftrag und auf den Namen des Auftraggebers. Der Auftraggeber ist und bleibt Inhaber der Domain.

(2) Der Auftraggeber versichert, dass die gewünschte Domain keine Rechte Dritter (z. B. Markenrechte, Namensrechte) verletzt. Der Auftraggeber stellt den Anbieter von etwaigen Ansprüchen Dritter im Zusammenhang mit der Domain-Registrierung frei.

(3) Bei Vertragsbeendigung wird die Domain auf Wunsch des Auftraggebers freigegeben oder an einen anderen Anbieter übertragen. Der Anbieter unterstützt den Transfer im Rahmen seiner Möglichkeiten.

§ 13 Besondere Bestimmungen: Hosting und Server

(1) Der Anbieter stellt dem Auftraggeber Serverleistungen (Gameserver, Voice-Server, Webhosting) im vereinbarten Umfang zur Verfügung.

(2) Der Auftraggeber verpflichtet sich, die bereitgestellten Serverressourcen nicht für rechtswidrige Zwecke zu nutzen, insbesondere nicht für die Verbreitung rechtswidriger Inhalte, Spam, Hacking-Angriffe oder ähnliche Aktivitäten.

(3) Der Anbieter ist berechtigt, Dienste bei Verstößen gegen Absatz 2 sofort und ohne vorherige Mahnung zu sperren.

(4) Zusätzliche Lizenzen, die der Auftraggeber für seine Server benötigt (z. B. Spielelizenzen), sind vom Auftraggeber selbst zu erwerben und zu bezahlen.

§ 14 Datensicherung

(1) Der Anbieter führt nach eigenem Ermessen regelmäßige Sicherungen der von ihm gehosteten Systeme durch. Eine Garantie für die Vollständigkeit oder Wiederherstellbarkeit der Sicherungen wird nicht übernommen.

(2) Der Auftraggeber ist für die eigenständige Sicherung seiner Daten selbst verantwortlich. Der Anbieter empfiehlt, regelmäßig eigene Sicherungen durchzuführen.

§ 15 Höhere Gewalt

(1) Der Anbieter haftet nicht für Leistungsstörungen, die auf höhere Gewalt zurückzuführen sind. Als höhere Gewalt gelten insbesondere Naturkatastrophen, Krieg, Pandemien, Streiks, behördliche Anordnungen sowie Ausfälle von Telekommunikationsnetzen oder Energieversorgern.

(2) Für die Dauer der höheren Gewalt ist der Anbieter von seinen Leistungspflichten befreit. Nach Wegfall der Störung werden die Leistungen unverzüglich wieder aufgenommen.

§ 16 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Ist der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis Bad Harzburg.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

(4) Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Änderung dieser Schriftformklausel.

(5) Der Anbieter behält sich vor, diese AGB mit angemessener Ankündigungsfrist zu ändern. Bestehende Verträge bleiben von Änderungen unberührt, sofern der Auftraggeber den Änderungen nicht zustimmt.

Hellion Online Media – Florian Wathling · Ilsenburger Straße 97, 38667 Bad Harzburg · [email protected] · Stand: März 2026